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Typische Einsatzfälle

SMART Clean sieht das Ganze: Mit umfassender Analysekompetenz

Lösung kraftwerkstypischer Herausforderungen

Typische Problemstellungen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe werden deshalb zu Herausforderungen, weil sie zu spät erkannt bzw. weil notwendige Eingriffe sich nicht bedarfsorientiert an die wechselnden Situationen anpassen lassen.

Mit dem Verbund aus direkter Messung, Datenanalyse und Datenbewertung liefert SMART Clean die notwendige Analysekompetenz, um kontinuierlich wichtige Kontrollparameter im Blick zu haben und in Echtzeit bedarfsorientierte Handlungsanweisungen festzulegen. Ideale Voraussetzung, um brennstoff- und anlagenbedingte Herausforderungen zu meistern.

Mangelnder Wärmeübergang

Beläge auf den Heiz- und Reaktionsflächen wirken isolierend und behindern somit den Wärmeübergang. SMART Clean bietet eigens für den Kraftwerkseinsatz entwickelte Wärmestromsensoren, die kontinuierlich den Wärmestrom direkt messen. So wird z. B. auch eine unerwünschte Verglasung des Belags entdeckt und kann rechtzeitig entfernt werden.

In einer unserer Referenzen haben wir erreicht, dass sich der Wärmeübergang im Feuerraum um bis zu 35 % erhöht hat.

Wechsel in Brennstoffqualität und Brennstoffmix

Günstigere Bezugspreise machen einen Wechsel der Kohlensorte interessant. Mit einem Brennstoffwechsel ändert sich jedoch die chemische Zusammensetzung der Brennstoffe. Die damit einhergehenden Prozessänderungen, wie etwa höhere/niedrigere Verbrennungs- und Rauchgastemperaturen, wirken sich direkt auf die Belagsbildung aus. Mit Einsatz von SMART Clean erfolgt eine kontinuierliche Bewertung wichtiger Prozessparameter, so dass die Kesselreinigung automatisch und rechtzeitig eingreift, bevor der Wärmestrom zu sehr absinkt.

In einer unserer Referenzen konnten wir beweisen, dass das einsetzbare Brennstoffband deutlich flexibler gestaltet werden kann.

 

Hoher Ascheanfall mit Trichterüberschüttung

Bei bestimmten Anlagenbedingungen entstehen sehr hartnäckige Verschmutzungen im Feuerraum, die sich irgendwann lösen und nach unten, in den Trichter fallen. Nicht selten nehmen diese sogenannten Wächten tonnenschwere Ausmaße an. Ist der Trichter erst einmal verstopft, kann dieses Problem unter Umständen nur bei abgeschaltetem Kessel gelöst werden.

Hier ist eine kontinuierliche Beobachtung der Kontrollparameter und ein ebenso kontinuierliches und zeitnahes Entgegenwirken mittels einer fein abgestimmten Kesselreinigungsstrategie erforderlich.

Mit SMART Clean besteht umfassendes Wissen über die Entwicklung der Belagssituation im Feuerraum, so dass rechtzeitig die geeigneten Reinigungsaktionen definiert und angestoßen werden können.

Hohe Kesselreinigungskosten


Wird die Kesselreinigung nach einem festen Reinigungsintervall ausgeführt, ist die Gefahr groß, dass zu oft gereinigt wird, obwohl es gar nicht notwendig gewesen wäre. Entsprechend summieren sich die Kosten und die verwendeten Reinigunsmittel. Mit SMART Clean kommen die Reinigungsgeräte nur dann zum Einsatz, wenn es wirklich erforderlich ist. Sind die Kesselreinigungsgeräte zudem flexibel ansteuerbar ausgelegt, wählt SMART Clean die auszuführenden Reinigungsparameter entsprechend der tatsächlichen Belagssituation.

In einer unserer Referenzen haben wir ohne Verlust der Reinigungseffizienz und mit deutlichen Kosteneinsparungen die Rußbläseraktionen um 35 % und den Dampfverbrauch um 40 % reduziert.

Rohrschäden durch zu intensive Kesselreinigung

Die Belagsbildung ist auf Grund einer Vielzahl schwankender Einflussfaktoren selten gleich.  So können starre Reinigungsschemata zu einer Überreinigung führen, die Rohrschäden durch Erosion nach sich ziehen.

Mit den Messungen der Sensorsysteme stehen kontinuierlich Daten über den Reinigungserfolg zur Verfügung. Hiermit ist SMART Clean in der Lage, eine zu starke Reinigung und die damit verbundene Gefahr von Rohrschäden durch bedarfsorientiert angepasste Reinigungsparameter zu vermeiden.

Häufige Stillstände


Brennstoffe mit Neigung zu starker Belagsbildung, z. B. Fraktionen aus der Reststoffverwertung, stellen jeden Kessel vor eine schwierige Aufgabe. Reisezeiten von nur wenigen Wochen sind nicht selten.  Selbst eine On-load Kesselreinigung kann hier nur wenig zur Verlängerung der Reisezeit beitragen, wenn sie ausschließlich nach festen Reinigungsintervallen ausgeführt wird. Mit Hilfe von SMART Clean erfolgt die Kesselreinigung stets dann, wenn sie benötigt wird. Sie erfolgt auch stets nur dort, wo Beläge wirklich entfernt werden müssen. Die Analysekompetenz von SMART Clean erkennt die Position der Beläge, so dass nicht alle Rußbläser einer Ebene betrieben werden müssen, sondern tatsächlich nur derjenige Rußbläser, der die Verschmutzung erreicht. In einer unserer Referenzen konnten wir die Reisezeit von zuvor durchschnittlich 8 auf 24 Wochen erhöhen.

Wechselnde Betriebslasten


Teillast lässt eine andere Belagsbildung entstehen als Volllast. Ebenso erzeugen unterschiedliche Mühlenkombinationen unterschiedliche Belagssituationen. Eine Kesselreinigung kann nur dann effektiv sein, wenn sie in die Lage versetzt wird, jederzeit „zu wissen“, wo, wie intensiv und wann tatsächlich gereinigt werden muss.

SMART Clean verschafft sich dieses Wissen und liefert an den Rußbläser die fertige Reinigungsanweisung mit den notwendigen Parametern. Dabei arbeitet SMART Clean herstellerunabhängig mit allen Kesselreinigungssystemen. Je flexibler sich diese ansteuern lassen, desto bedarfsorientierter kann die Ausführung erfolgen.